Sperrbestand
Bestand, der nicht verwendet werden darf
Kurz erklärt
Sperrbestand ist physisch vorhandener Bestand, der vorübergehend nicht für Aufträge verwendet werden darf. Er bleibt im Lager gebucht, wird aber bei der Bestandsauswahl ausgeschlossen, bis die Sperre aufgehoben wird.
Was bedeutet Sperrbestand im Lageralltag?
Typische Sperrgründe sind eine ausstehende Qualitätsprüfung, Beschädigung, ein Rückruf, abgelaufene Haltbarkeit oder eine ungeklärte Bestandsdifferenz. Wichtig ist, dass Grund und Verantwortung der Sperre dokumentiert sind.
Ein Beispiel aus dem Lager
Bei der Einlagerung fällt eine beschädigte Palette auf. Sie wird mit dem Grund „Transportschaden“ gesperrt. Ein Auftrag über denselben Artikel greift daraufhin auf andere Paletten zu, obwohl die gesperrte Palette näher liegt.
Wovon ist Sperrbestand zu unterscheiden?
Reservierter Bestand ist bereits einem Auftrag zugeordnet, aber grundsätzlich verwendbar. Gesperrter Bestand darf gar nicht verwendet werden. Verfügbar ist nur, was weder reserviert noch gesperrt ist.
Häufige Fragen zu Sperrbestand
Zählt Sperrbestand zum Lagerbestand?
Ja. Sperrbestand ist körperlich vorhanden und wird bei der Inventur gezählt und bewertet, steht aber nicht als verfügbarer Bestand für Aufträge zur Verfügung.
Wer darf eine Sperre aufheben?
Das regelt die Organisation. Häufig dürfen nur Qualitätssicherung oder Lagerleitung Sperren aufheben, damit fehlerhafte Ware nicht versehentlich ausgeliefert wird.
Sperrbestand in Warelio
Wie Warelio diesen Zusammenhang abbildet, zeigt der Bereich Bestandsmanagement. Prüfen Sie ihn an einem Beispiel aus Ihrem eigenen Lager.
Die Erklärungen beschreiben allgemeine Fachbegriffe der Lagerlogistik; der konkrete Produktumfang wird im Projekt abgestimmt. Rückfrage oder Korrektur zu diesem Begriff senden.
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