Mindestbestand
Untergrenze, ab der nachbestellt oder nachgefüllt wird
Kurz erklärt
Der Mindestbestand ist die festgelegte Untergrenze eines Bestands, bei deren Unterschreiten eine Nachbestellung oder ein Nachschub ausgelöst wird. Er soll verhindern, dass ein Artikel ausgeht, bevor neue Ware verfügbar ist.
Was bedeutet Mindestbestand im Lageralltag?
Im Einkauf bezieht sich der Mindestbestand auf das gesamte Lager und die Wiederbeschaffungszeit. Im Lager selbst gibt es zusätzlich Mindestmengen je Kommissionierplatz, die den internen Nachschub aus der Reserve steuern. Ein Maximalbestand begrenzt die Auffüllmenge.
Ein Beispiel aus dem Lager
Ein Artikel verbraucht 20 Stück pro Tag, die Wiederbeschaffung dauert 5 Tage, der Sicherheitsbestand beträgt 40 Stück. Der Meldebestand liegt bei 20 × 5 + 40 = 140 Stück. Fällt der Bestand darunter, wird bestellt.
Wovon ist Mindestbestand zu unterscheiden?
Der Sicherheitsbestand ist ein Puffer für Schwankungen und sollte im Normalfall nicht angegriffen werden. Der Meldebestand ist der Auslösepunkt für die Bestellung. Im Sprachgebrauch wird „Mindestbestand“ für beides verwendet; im Projekt sollte die Bedeutung festgelegt werden.
Häufige Fragen zu Mindestbestand
Wie berechnet man den Meldebestand?
Eine gängige Formel lautet: durchschnittlicher Tagesverbrauch × Wiederbeschaffungszeit in Tagen + Sicherheitsbestand.
Was ist ein Min/Max-Nachschub?
Bei Min/Max wird ein Platz oder Lager aufgefüllt, sobald der Bestand unter den Minimalwert fällt, und zwar bis höchstens zum Maximalwert.
Mindestbestand in Warelio
Wie Warelio diesen Zusammenhang abbildet, zeigt der Bereich Artikelstammdaten. Prüfen Sie ihn an einem Beispiel aus Ihrem eigenen Lager.
Die Erklärungen beschreiben allgemeine Fachbegriffe der Lagerlogistik; der konkrete Produktumfang wird im Projekt abgestimmt. Rückfrage oder Korrektur zu diesem Begriff senden.
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