ARTIKEL VERSTEHEN. WARE RICHTIG BEHANDELN.

Jeder Artikel mit den Angaben, die das Lager braucht.

Verbinden Sie Artikelnummern und Beschreibungen mit Verpackungen, Maßen, Kennzeichnungspflichten und Bestandsvorgaben. So wird aus einem Sortiment eine brauchbare Grundlage für die tägliche Lagerarbeit.

WarelioWARELIO / ARTIKELSTAMMDATEN

DER ABLAUF IM ÜBERBLICK

  1. 01Mandant, Artikelnummer und Basiseinheit festlegen
  2. 02Verpackungen, Identifikationen und physische Angaben ergänzen
  3. 03Pflichtkennzeichen und Bestandsvorgaben abstimmen
  4. 04Artikel im vorgesehenen Lagerprozess überprüfen

Durchgängig verbunden. Passend zu Ihrem Betrieb.

DER ZUSAMMENHANG

Was unterscheidet diesen Artikel im Prozess?

Eine Bezeichnung erklärt noch nicht, ob ein Artikel chargenpflichtig ist, eine Seriennummer benötigt oder in unterschiedlichen Verpackungen ankommt. Warelio hält diese Merkmale am Artikel zusammen. Der Mandantenbezug, die Mengeneinheit und die Verpackungsdaten schaffen Orientierung für Erfassung, Lagerung und Versand. Bilder und ergänzende Informationen unterstützen die Identifikation im Arbeitsalltag.

  1. Vom Eigentümer zum Artikel

    Wählen Sie zuerst den Mandanten und legen Sie Nummer, Bezeichnung und Basismengeneinheit fest. Die eindeutige Zuordnung verhindert, dass gleichlautende Kundenartikel fachlich vermischt werden.

  2. Die Gebinde der Praxis aufnehmen

    Beschreiben Sie jede relevante Verpackung mit ihrer enthaltenen Menge und Kennzeichnung. Prüfen Sie gemeinsam mit dem Lager, welche Gebinde angeliefert, gelagert und entnommen werden.

  3. Anforderungen vor dem Eingang festlegen

    Entscheiden Sie, ob Charge, MHD, Seriennummer oder ein Qualitätsmerkmal benötigt werden. Hinterlegen Sie passende Zusatzinformationen, damit die erwarteten Angaben vor dem ersten Wareneingang bekannt sind.

  4. Lagerbezogene Vorgaben abstimmen

    Prüfen Sie Mindest- und Maximalbestände mit den Verantwortlichen des jeweiligen Lagers. Unterschiedliche Standorte können unterschiedliche Bedarfe haben, obwohl sie denselben Artikelstamm verwenden.

Ein typisches Beispiel ansehen

ARTIKELSTAMMDATEN

Die Details machen den Unterschied.

01

Artikel eindeutig zuordnen

Mandant, Artikelnummer, Bezeichnung und Mengeneinheit festlegen. GTIN und weitere Identifikationsangaben ergänzen den fachlichen Bezug des Produkts.

02

Verpackungseinheiten abbilden

Mehrere Verpackungen mit Menge, Barcode, Ladehilfsmitteltyp und Abmessungen hinterlegen. So lassen sich Stück, Karton und andere Gebinde am selben Artikel beschreiben.

03

Maße und Gewichte pflegen

Abmessungen sowie Netto- und Bruttogewichte erfassen. Verpackungen können eigene Angaben besitzen und bilden dadurch ihre tatsächlichen Eigenschaften ab.

04

Kennzeichnungspflichten setzen

Chargen-, Haltbarkeits-, Qualitäts- und Seriennummernkennzeichen festlegen. Die Konfiguration beschreibt, welche Informationen für den betreffenden Artikel erforderlich sind.

05

Bestandsvorgaben ergänzen

Mindest- und Maximalbestand sowie Angaben zum Nachschub hinterlegen. Im Mehrlagerbetrieb können standortbezogene Einstellungen die gemeinsame Artikelgrundlage ergänzen.

06

Sortimente verständlich ordnen

Kategorien, ABC-Klassifizierung, Bilder und eigene Merkmale unterstützen die Übersicht. Eine Abrechnungsgruppe kann den Artikel in die eingerichtete Tariflogik einordnen.

EIN BEISPIEL AUS DEM ALLTAG

Ein Artikel kommt in Kartons und wird stückweise entnommen

Ein Kunde liefert Ware in Kartons mit zwölf Stück. Im Ausgang werden unterschiedliche Stückzahlen benötigt.

  1. Den Artikel mit der Basiseinheit Stück und der richtigen Mandantenzuordnung anlegen.

  2. Eine Verpackung mit zwölf Stück, eigenem Barcode und den passenden Maßen hinterlegen.

  3. Anlieferung und Entnahme am Beispiel prüfen und erforderliche Chargen- oder Serienangaben abstimmen.

Das Ergebnis

Artikel und Verpackung bleiben unterscheidbar. Das Team hat eine gemeinsame Grundlage für Mengen und die Identifikation des Gebindes.

KLARE ZUSTÄNDIGKEITEN

Wer im Ablauf was übernimmt.

Artikelverantwortliche

Pflegen Nummern, Einheiten, Verpackungen und die fachlichen Kennzeichen des Sortiments.

Lagerleitung und Disposition

Stimmen Bestandsgrenzen, Nachschubangaben und die praktische Handhabung der Verpackungen ab.

Operative Teams

Nutzen Bezeichnungen, Bilder und Kennzeichnungen zur Identifikation und melden unpassende Ausgangsdaten zurück.

AUCH WENN ES ANDERS KOMMT

Abweichungen erkennen und gezielt bearbeiten.

Verpackungsmenge und Realität stimmen nicht überein

Klären Sie, ob eine neue Verpackungsvariante vorliegt oder Stammdaten korrigiert werden müssen. Eine falsche Gebindemenge sollte nicht durch improvisierte Mengenangaben im Folgeprozess verdeckt werden.

Bestandsgrenzen widersprechen sich

Ein Maximalbestand unterhalb des Mindestbestands ist nicht zulässig. Stimmen Sie beide Werte und die betriebliche Bedeutung der Grenzen gemeinsam ab.

PASSEND ZU IHREM BETRIEB

Den konkreten Umfang gemeinsam klären.

Pflichtmerkmale, Verpackungen und Lagerparameter werden passend zu Ihrem Sortiment eingerichtet. Ein Artikelstamm beschreibt die Ware; tatsächlicher Bestand und Bewegungen entstehen durch Lagerbuchungen. Die Wirkung von Nachschub- und Auswahlvorgaben hängt vom eingerichteten Prozess ab.

Das bereiten wir gemeinsam vor

  • Mandant und benötigte Mengeneinheiten anlegen.
  • Verpackungsmengen, Barcodes, Maße und Gewichte fachlich prüfen.
  • Kennzeichnungspflichten und Verantwortlichkeit für Artikeländerungen festlegen.
Systeme und Schnittstellen ansehen

GUT ZU WISSEN

Vor der ersten Demo.

Kann ein Artikel mehrere Verpackungseinheiten haben?

Ja. Sie können unterschiedliche Gebinde mit eigener Menge, Kennzeichnung und physischen Angaben pflegen. Alle bleiben demselben Artikel zugeordnet.

Sind Charge und Seriennummer dasselbe?

Nein. Warelio führt dafür unterschiedliche Artikelkennzeichen. Sie legen passend zum Sortiment fest, welche Identifikation die jeweiligen Prozesse benötigen.

Lassen sich Mindestbestände je Lager unterscheiden?

Ja. Standortbezogene Artikeleinstellungen ergänzen im Mehrlagerbetrieb die gemeinsame Artikelgrundlage. Die Werte werden für die jeweils eingerichteten Bestands- und Nachschubabläufe verwendet.

Wird durch die Artikelanlage bereits Bestand erzeugt?

Nein. Der Artikelstamm beschreibt das Produkt und seine Anforderungen. Mengen und Lagerorte entstehen durch die dafür vorgesehenen Bestands- und Lagerprozesse.

WARELIO KENNENLERNEN

Bereit für mehr
Zusammenspiel?

Sehen Sie in einer persönlichen Demo, wie Warelio Ihre Lagerabläufe verbindet. Gemeinsam schauen wir auf die Prozesse, die für Ihren Betrieb zählen – mit Medin Sadiku, Gründer und Geschäftsführer.

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