Lagergeld
Entgelt für die Einlagerung von Ware
Kurz erklärt
Lagergeld ist das Entgelt, das ein Lagerhalter oder Logistikdienstleister für die Aufbewahrung von Ware berechnet. Es wird meist je Palettenstellplatz, Lagerplatz, Volumen oder Gewicht und Zeiteinheit abgerechnet.
Was bedeutet Lagergeld im Lageralltag?
Neben dem Lagergeld berechnen 3PL in der Regel Handlingleistungen wie Einlagerung, Kommissionierung, Verpackung und Zusatzleistungen. Für eine nachvollziehbare Abrechnung muss das System Bestände je Mandant und Tag belegen können, etwa über tägliche Bestandsstände.
Ein Beispiel aus dem Lager
Ein Mandant hat im Monat durchschnittlich 30 Paletten eingelagert, der Vertrag sieht 0,40 € je Palette und Tag vor. Bei 30 Tagen ergibt sich ein Lagergeld von 30 × 30 × 0,40 € = 360 €. Ein Rechennachweis zeigt die Tageswerte.
Wovon ist Lagergeld zu unterscheiden?
Lagergeld vergütet die Zeit, die Ware im Lager liegt. Handlingentgelte vergüten die Arbeit an der Ware. Lagerkosten aus Sicht des Eigenlagers umfassen dagegen alle eigenen Kosten wie Fläche, Personal und Kapitalbindung.
Häufige Fragen zu Lagergeld
Wie wird Lagergeld berechnet?
Üblich sind Sätze je Palettenstellplatz und Tag oder Monat, je Kubikmeter oder je Lagerplatz. Gemessen wird oft am Tagesendbestand, am Höchstbestand oder am Durchschnitt des Zeitraums.
Was ist der Unterschied zwischen Lagergeld und Handling?
Lagergeld ist das Entgelt für die Lagerung über die Zeit. Handling bezeichnet Leistungen wie Ein- und Auslagerung, Kommissionierung oder Etikettierung, die je Vorgang berechnet werden.
Lagergeld in Warelio
Wie Warelio diesen Zusammenhang abbildet, zeigt der Bereich Leistungsabrechnung. Prüfen Sie ihn an einem Beispiel aus Ihrem eigenen Lager.
Die Erklärungen beschreiben allgemeine Fachbegriffe der Lagerlogistik; der konkrete Produktumfang wird im Projekt abgestimmt. Rückfrage oder Korrektur zu diesem Begriff senden.
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