Einlagerung
Ware auf einen Lagerplatz bringen (Putaway)
Kurz erklärt
Einlagerung (englisch Putaway) ist der Prozess, in dem Ware nach dem Wareneingang auf einen geeigneten Lagerplatz gebracht und dort gebucht wird. Eine Einlagerungsstrategie legt fest, nach welchen Regeln der Zielplatz gewählt wird.
Was bedeutet Einlagerung im Lageralltag?
Typische Kriterien sind Zone, Platzgröße, Traglast, Temperatur, Gefahrgutklasse, Umschlagshäufigkeit und die Nähe zu bestehenden Beständen desselben Artikels. Schnelldreher landen oft nah am Versand, Langsamdreher weiter hinten.
Ein Beispiel aus dem Lager
Eine Palette mit Schnelldrehern kommt an. Die Strategie sucht zuerst einen freien Platz in der Zone „Schnelldreher“ auf Bodenebene, danach in höheren Ebenen. Der Mitarbeiter bestätigt den Zielplatz per Scan; erst dann ist der Bestand verfügbar.
Wovon ist Einlagerung zu unterscheiden?
Die Einlagerung bringt Ware erstmals auf einen Platz. Eine Umlagerung bewegt bereits eingelagerten Bestand zwischen Plätzen. Nachschub ist eine Umlagerung mit dem Zweck, einen Entnahmeplatz zu versorgen.
Häufige Fragen zu Einlagerung
Welche Einlagerungsstrategien gibt es?
Verbreitet sind Festplatz, freie (chaotische) Platzwahl, Zonenstrategien, Zusammenlagerung zu bestehendem Bestand, Einlagerung nach ABC-Klasse sowie Querverteilung, um Risiken auf mehrere Gänge zu streuen.
Wann gilt eingelagerte Ware als verfügbar?
In der Regel erst nach der bestätigten Buchung auf den Zielplatz und, falls vorgesehen, nach Abschluss einer Qualitätsprüfung.
Einlagerung in Warelio
Wie Warelio diesen Zusammenhang abbildet, zeigt der Bereich Lagerstrategien. Prüfen Sie ihn an einem Beispiel aus Ihrem eigenen Lager.
Die Erklärungen beschreiben allgemeine Fachbegriffe der Lagerlogistik; der konkrete Produktumfang wird im Projekt abgestimmt. Rückfrage oder Korrektur zu diesem Begriff senden.
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